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Glossar

A - B - C - D - E - F - I - K - L - M - N - O - P - R - S - T - U - V - W - Z

A

Absturz
Ein plötzlich auftretender, in der Regel schwerwiegender Fehler. Als Absturz wird sowohl ein Betriebssystemfehler als auch ein Softwarefehler in einem Programm bezeichnet. Auch eine Festplatte kann auf Grund eines Hardwarefehlers abstürzen.

Adapter
Ein Modul, das die Schnittstelle zwischen der Systemeinheit und einem Peripheriegerät bildet, z. B. ein SCSI-Adapter. Wird oft auch als Erweiterungskarte, Karte oder Board bezeichnet. Kann sich auch auf einen speziellen Anschlusstyp beziehen.

Antivirus
Ein Softwareprogramm, das mit Viren infizierte Dateien erkennt, repariert, löscht oder vom Computer entfernt.

Assistent
Ein Assistent besteht aus einer Folge von Dialogfeldern, die den Benutzer Schritt für Schritt durch eine Prozedur führen.

Authentizität
Mit Hilfe der Authentizität wird sichergestellt, dass eine Meldung tatsächlich von derjenigen Person oder Institution stammt, welche sich als Absender ausgibt.

Authorization
Auch: "Berechtigung" - Das Recht eines Anwenders, auf bestimmte Daten (nur) mit definierten Funktionen wie Lesen, Ändern, Einfügen oder Löschen zuzugreifen. Diese Rechte werden von einem Administrator vergeben.


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B

Backup
Sicherheitskopie eines Datenbestandes.

Bank
Die Anzahl der Speicherchips bzw. -module, die einen Speicherblock bilden. Dabei kann es sich um 1, 2 oder 4 Chips handeln. Speichermodule in einem PC müssen immer bankweise hinzufügt oder entfernt werden.

Benchmark
Maßstab für einen Leistungsvergleich - sei es für Hard- und Software oder eine Dienstleistung.

Beta-Version
Eine lauffähige, aber noch nicht endgültige Version eines Programms. Solche Programmfassungen werden von Fachhändlern und ausgesuchten Testpersonen ausprobiert, um letzte Fehlerquellen zu finden.

Betriebssystem
Betriebssysteme sind die derzeit wichtigsten PC-Programme. Ohne Betriebssysteme läuft kein Computer: Sie verarbeiten vom Benutzer eingegebene Daten, verwalten die gespeicherten Dateien und kontrollieren angeschlossene Geräte wie Drucker und Festplatten. Gleichzeitig dienen sie als Basis für Anwenderprogramme wie Text- und Dateiverarbeitung, die ohne den Unterbau des Betriebssystems nicht laufen können.
Mit der Entwicklung von MS-DOS und WINDOWS gelang Microsoft der Durchbruch auf dem Markt. Während DOS sich noch weitgehend auf die Eingabe von Programmbefehlen über die Tastatur beschränkte, kann der Nutzer bei Windows den Computer über eine graphische Oberfläche mit Hilfe der Maus steuern. Beispiele für gängige Betriebssysteme:
die Anfänge: MS-DOS, Novell, Novell-DOS, DR-DOS
die Massenware: WINDOWS (die wichtigsten Versionen 3.11, 95, 98, Millennium)
die Ableger: Windows NT (die wichtigsten Versionen NT4, 2000, XP)
für die Kleinen: Windows Powered (Windows CE). PalmOS, EPOC ambitionierte Versuche: OS/2, BeOS
die Alternativen: Linux, Mac OS von Apple

Bildschirmschoner
Ein Programm, das in Arbeitspausen auf dem Bildschirm erscheint und die Darstellung ständig verändert. Dadurch wird verhindert, dass sich ein unverändertes Bild in den Bildschirm "einbrennen" kann. Bildschirmschoner dienen auch dazu, den PC in Abwesenheit des Benutzers vor unerwünschtem Zugriff zu schützen. Besser - weil energiesparend - sind Mechanismen, die den Bildschirm nach einer einzustellenden Zeit in einen Stromsparmodus schalten.

BIOS
Der Teil des Betriebssystems, der die unterste Schnittstellenebene für Peripheriegeräte zur Verfügung stellt. Das BIOS ist im ROM auf dem Mainboard des Computers gespeichert.

Bit
Abkürzung für "Binary Digit" die kleinste Informationseinheit im binäre Zahlensystem, die einer Speicherzelle entspricht. Ein Bit kann entweder den Wert 0 oder 1 annehmen. 8 Bit werden zu einem Byte zusammengefasst.

Bitmap
Bild oder Grafik auf der Basis von Bits.

Booten
Bezeichnet das Laden des BIOS und des Betriebssystems nach einem Kalt- oder Warmstart. Dabei führt der Computer selbständig die Software aus, die das Betriebssystem lädt, startet und für die Anwendung durch den Benutzer vorbereitet.

Bootlaufwerk
Der Magnetdatenträger (in der Regel eine Festplatte), von der ein Betriebssystem-Kernel geladen ("gebootet") wird. MS-DOS und Microsoft® Windows® können so konfiguriert werden (im BIOS), dass sie von einer Diskette oder einer Festplatte (in beliebiger Reihenfolge) geladen werden. (Bei einigen modernen Systemen ist auch das Laden von CD oder anderen austauschbaren Datenträgern möglich.) Es kann eine spezielle Bootdiskette (wird oft auch als Systemnotfalldiskette bezeichnet) erstellt werden, mit der ein Computer auch dann gestartet werden kann, wenn ein Booten von der Festplatte nicht möglich ist.

Bootrecord
Nachdem das BIOS festgestellt hat, von welchem Datenträger das Betriebssystem geladen werden soll, lädt es den ersten Sektor des Datenträgers in den Hauptspeicher und führt ihn aus. Neben diesem Ladeprogramm enthält der Bootdatensatz die Partitionstabelle für den Datenträger. Ein beschädigter Bootdatensatz kann schwerwiegende Folgen haben!

Buffer
Englische Bezeichnung für Puffer - ein Zwischenspeicher, der zur Zwischenlagerung von Daten dient (siehe auch Cache).

Bug
Englische Bezeichnung für "Wanze" oder "Käfer" umgangssprachliche Bezeichnung für einen Programmfehler (siehe auch Debug).

Bus
Eine Gruppe von Leitungen (Verdrahtungen oder Verbindungen in einem integrierten Schaltkreis), die die verschiedenen Funktionseinheiten in einem Computer miteinander verbinden. Es gibt sowohl Busse für Verbindungen innerhalb der CPU als auch für Verbindungen mit externen Speichern und Peripheriegeräten. Die Busbreite (d. h. die Anzahl der parallelen Leitungen) ist ein Faktor, der die Leistung eines Computers bestimmt.

Byte
Ein Byte ist die kleinste adressierbare Speicherstelle. Es besteht aus 8 Bits. Da ein Bit zwei Zustände einnehmen kann, ermöglicht ein Byte (2 hoch 8) 256 Kombination und damit die Darstellung von 256 verschiedenen Zuständen oder Zeichen. Außerdem: 1 KByte = 1024 Byte, 1 Megabyte = 1024 KByte.


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C

Cache
Ein schneller Puffer, der Daten zwischenspeichert und diese immer wieder sehr schnell zur Verfügung stellen kann. Es gibt mehrere Cache-Arten:
  • solche, die Daten aus dem Arbeitsspeicher in CPU-Nähe (im First- oder Second-Level-Cache) puffern
  • solche, die Daten von der Festplatte im Arbeitsspeicher zwischenlagern (z.B. Smartdrive bzw. smartdrv.exe),
  • oder Daten vom langsamen CD-ROM-Laufwerk auf der Festplatte "cachen".
Der Festplatten-Cache puffert hardwareseitig Schreib- und Lesezugriffe. Da die Algorithmen unterschiedlich effektiv arbeiten, steigert ein größerer Cache nicht zwangsläufig das Plattentempo. Werden die im Cache befindlichen Daten erneut benötigt, tritt die beschleunigende Wirkung des Cache voll zu Tage, da diese nicht mehr von dem langsameren Medium geholt werden müssen.

CD-ROM
Als "CD-ROM" (Abk. f. "compact disk read only memory", "Compact-Disk-Festwertspeicher") werden die von den Audio-CDs abgeleiteten Datenträger bezeichnet.

Client
Begriff aus dem Netzwerkbereich: ein Client nimmt Dienste in Anspruch, deshalb wird eine an den Server angeschlossene Arbeitsstation als Client bezeichnet. Der Client schickt Anfragen des Benutzers in einem speziellen Protokoll an den Server und stellt dessen Antworten in lesbarer Weise auf dem Bildschirm dar.

Cluster
Die kleinstmögliche Speichereinheit auf einem Datenträger. Bei Festplatten beispielsweise hat ein Cluster eine Größe von mindestens 2048 Byte.

CMOS
Ein Teil des Mainboards, in dem Systemvariablen in einem statischen RAM verwaltet werden. Es stellt außerdem eine Echtzeituhr für Systemdatum und -uhrzeit zur Verfügung. Das CMOS-Setup wird in der Regel durch Drücken einer bestimmten Tastenkombination während der POST-Phase des Systemstarts aufgerufen.

CPU
Abkürzung für "Central Processing Unit" - englische Bezeichnung für Prozessor.


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D

Data Mining
So wie ein Minenarbeiter im Bergwerk nach verborgenen Schätzen sucht, so werden beim Data-Mining aus dem Datenwust verborgene Informationen ans Tageslicht befördert. Das soll beispielsweise zu besseren Prognosen, differenzierteren Segmentierungen, Klassifizierungen und Bewertungen von Kundengruppen oder Märkten führen.

Datei
Zusammengehörende Daten, die mit einem Anwendungsprogramm erstellt und unter einem eindeutigen Namen auf dem Datenträger gespeichert werden.

Dateisystem
Ein System zum Organisieren von Verzeichnissen und Dateien, wobei es darum geht, wie dieses System in das datenträgerorientierte Betriebssystem implementiert ist.

Dateizuordnungstabelle (FAT)
DOS verwendet die Dateizuordnungstabelle (File Allocation Table, FAT) zum Verwalten des Datenbereichs von Datenträgern. Aus der FAT erfährt DOS, welche Bereiche des Datenträgers welcher Datei zugeordnet sind. In der FAT sind alle Cluster, die zu einer Datei gehören, miteinander verknüpft, unabhängig von ihrer Position auf dem Datenträger. Die FAT ist eine kritische Datei, d. h., sie muss regelmäßig gesichert werden.
FAT32 ist eine Erweiterung der FAT, die für große Festplatten entwickelt wurde. Die alte FAT (FAT16) unterstützt nur Partitionen bis zu einer Größe von 2 GB. Dagegen kann FAT32 Partitionen mit mehreren Tausend GB verwalten.

Datenbank
Im allgemeinen ist mit einer Datenbank eine Sammlung von Daten gemeint, die miteinander in Beziehung stehen. Über Datenbanken werden Aufträge, Kundenadressen, Bilder oder Archivinformationen verwaltet. Dazu werden spezifische Informationen in Tabellen zusammengefasst die wiederum aus einzelnen Feldern bestehen.

Datenkonvertierung
Texte, Grafiken u.a. werden in bestimmten Datenformaten gespeichert. Um mit "fremden" Daten umgehen zu können, müssen diese dem eigenen Format angepasst werden - also durch Übersetzung konvertiert werden.

Datensicherung
Datensicherung ist Pflicht. Das Oberlandesgericht Karlsruhe entschied, dass EDV-Anwender für die Sicherung ihrer Daten selber verantwortlich sind (Aktenzeichen 10 U 123/95).

Datenträger
Medium zum dauerhaften Speichern von Daten. Darunter fallen Disketten, CD-ROMs, Festplatten, Magnetbänder u.a.

Debug, Debugging
Kommt aus dem Englischen (Bug = Wanze) und bedeutet soviel wie Fehlersuche.

Defragmentierer / Defragmentierung
Ein Programm, das die Position von Datenelementen auf einem Datenträger verändert, damit Dateien zusammenhängend abgespeichert werden und schneller bearbeitet werden können (siehe auch Fragmentierung).

Desktop
Allgemeine Bezeichnung für die Arbeitsoberfläche in WINDOWS.

Desktop Publishing
Erstellen von druckfertigen Dokumenten mit dafür speziell entwickelter Software. Desktop Publishing - abgekürzt DTP - ist der Oberbegriff für das Verfahren, mit Hilfe eines Personal Computers und ergänzender Hard- und Software Texte zu erfassen, layoutmäßig zu bearbeiten und für eine Vervielfältigung vorzubereiten.

Dialer
kleine Programme, die dem Computer-Anwender helfen, eine gewünschte Onlineverbindung herzustellen. Immer häufiger wird diese Technik von "Schlitzohren" aber auch dazu verwendet, Online-Verbindungen ungewollt herzustellen und über teure Mehrwertdienste-Nummern abzurechnen. Die notwendigen Software-Routinen fängt sich der User zuvor quasi als Computervirus ein.

Directory
Englische Bezeichnung für "Verzeichnis". Gemeint ist in der Regel ein Dateiverzeichnis.

Diskette
Disketten sind die einfachste Form austauschbarer Datenträger, die gelesen und beliebig oft gelöscht und erneut beschrieben werden können.

Download / Downstream
Bezeichnung für das (Herunter-)Laden von Daten aus einem Kommunikationssystem wie dem INTERNET. Bei einem Download werden Programme oder Dateien auf den eigenen Computer übertragen. Im WWW-Browser genügt dazu der übliche Mausklick.

Drag and Drop
Wörtlich: Ziehen und Fallen lassen. Technik in WINDOWS (ursprünglich von Apple entwickelt), um einzelne Teile von Dokumenten (z.B. eine Textpassage aus WinWord) mit der Maus markieren, mit gedrückter linker Maustaste in das Fenster einer anderen Anwendung ziehen und dort fallen lassen zu können. Der Text wird dann genau an der Stelle eingefügt, an dem sich der Mauszeiger befindet. Diese Methode nennt sich "Drag & Drop" und ist der einfachste Weg, Daten zwischen zwei Anwendungen auszutauschen.

DRAM
Abkürzung für "Dynamic Random Access Memory" (siehe auch SDRAM). Ein Speichertyp, der in einem PC als Hauptspeicher eingesetzt wird (z. B. als "32 MB RAM".) "Dynamisch" bezieht sich dabei auf die Art der Informationsspeicherung, die auf der ständigen Wiederaufladung von Kondensatoren beruht. Für die schnellen Prozessoren von heute wurden spezielle DRAM-Typen (z. B. EDO-Speichermodule) entwickelt.


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E

E/A-Schnittstelle
E/A steht für Eingabe/Ausgabe (häufig auch englisch I/O für Input/Output). E/A bezeichnet die Kommunikation zwischen einem Computer und dem Benutzer, den Speichereinheiten, anderen Computern (über ein Netzwerk) oder der Außenwelt. Die E/A-Schnittstelle ist der logische Kanal oder Kanalausgang in einem E/A-Kommunikationssystem.

Editor
Dienstprogramm zum Bearbeiten (Eingeben, Ändern) von Daten.

EIDE
Abkürzung für "Enhanced Integrated Drive Electronics". Eine erweiterte Schnittstellenspezifikation für den Anschluss von Hochleistungslaufwerken mit sehr großen Speicherkapazitäten.

EDV
Abkürzung für "Elektronische Datenverarbeitung".

Ereignisprotokoll
Spezielle Datei eines Betriebssystems wie WINDOWS NT oder WINDOWS für Workgroups, in der wichtige Systemereignisse festgehalten werden.

Explorer
Englische Bezeichnung für "Forscher" oder "Erforscher". Im EDV-/IT-Bereich wird der Begriff gerne für Software verwendet, die z.B.die Festplatte erkundet (Windows-Explorer von Microsoft) das WorldWideWeb erforschen lässt (Internet-Explorer von Microsoft)


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F

FAQ
Abkürzung für "Frequently asked questions" (= häufig gestellte Fragen). Man erkennt diese Frage/Antwort-Listen an der Dateiergänzung FAQ. Sie enthalten kurze und klare Antworten auf die am meisten gestellten Fragen zu einem Thema. FAQs gibt es zu Computerthemen ebenso wie über Autoren oder Musiker.

FAT
Abkürzung für "File Allocation Table". Dateizuordnungstabelle auf Festplatten, Disketten und CD-ROMs, die die Positionen von Dateien und Verzeichnissen auf dem Datenträger enthält (siehe auch NTFS).
FAT bezeichnet sowohl die Dateizuordnungstabelle selbst, die den Platz auf der Festplatte verwaltet und die freien, belegten sowie defekten Cluster protokolliert, als auch das Dateisystem. Die FAT folgt direkt nach dem Bootsektor. Im Anschluss daran liegt eine Kopie der FAT.

FDISK
Dieses Programm zur Datenträgerpartitionierung wird in DOS und verschiedenen anderen Betriebssystemen zum Erstellen des Master-Bootdatensatzes und Zuordnen von Partitionen für das Betriebssystem verwendet.

Fehlermeldung
Meldung vom Betriebssystem oder dem Anwendungsprogramm an den Benutzer, wenn ein Fehler aufgetreten ist. Dabei kann es sich um einen Eingabe-, einen Programm- oder auch einen Hardwarefehler handeln.

Festplatte
Datenträger, der fest im Rechner eingebaut ist und eine größere Datenmenge aufnehmen kann.

File
Englische Bezeichnung für "Datei".

File Server
Zentraler Rechner (Server) im Netzwerk, auf dem die Netzwerksoftware geladen ist und auf dem sich zentrale Daten befinden, die für die angeschlossenen Arbeitsstationen zugänglich sind.

Firewall
Englische Bezeichnung für "Feuermauer" / "Brandmauer". Technik in Form von Hard- und/oder Software, die den Datenfluss zwischen einem privaten und einem ungeschützten Netzwerk (also LAN und Internet) kontrolliert bzw. ein internes Netz vor Angriffen aus dem Internet schützt. Dazu vergleicht eine Firewall z.B. die IP-Adresse des Rechners, von dem ein empfangenes Datenpaket stammt, mit einer Liste erlaubter Sender - nur deren Daten dürfen passieren.

Floppy / Floppy Disk
Flexibles Speichermedium für Daten, auch "Diskette" genannt.

Fragmentierung
Normalerweise werden alle Daten einer Datei direkt hintereinander auf der Festplatte gespeichert. Allerdings funktioniert das nur, wenn ein genügend großer zusammenhängender Speicherbereich zur Verfügung steht. Ist das nicht der Fall, werden Dateien zerstückelt (auf einzelne Cluster aufgeteilt) auf die Festplatte geschrieben. Man spricht hier von fragmentierten Dateien.
Da der Lesekopf der Festplatte für das ''Anfahren'' der einzelnen Fragmente mehr Zeit braucht, verzögert sich das Laden von Dateien. Deshalb ist es sinnvoll, die Festplatte in regelmäßigen Abständen aufzuräumen und die Dateien wieder in einem Stück dort abzulegen.
Dieser Vorgang heißt Defragmentierung und sollte mindestens einmal monatlich durchgeführt werden, falls der Computer täglich benutzt wird.


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H

Handheld
Ein Handheld ist ein (kleiner) Computer ohne Tastatur, den man in der Hand halten kann daher "Handheld". Die Eingabe erfolgt meist unter Zuhilfenahme eines Eingabestiftes oder über einen Touch-Screen (berührungsempfindlicher LCD-Bildschirm).

Hardware
Alle harten Bestandteile des Computers und seiner Peripherie, d.h. alle Geräte und Geräteteile vom Prozessor über Speicher und Datenträger bis zum Drucker oder Modem.

Hauptverzeichnis
Oberstes Verzeichnis auf einem Datenträger. In diesem Verzeichnis müssen sich bestimmte Systemdateien befinden, die das Betriebssystem benötigt und dort erwartet.

Headcrash
Englische Bezeichnung für den Aufprall des Schreib-/Lesekopfes einer Festplatte auf die Oberfläche des Datenträgers - das Schlimmste, was einer Festplatte passieren kann. Dabei wird das Laufwerk beschädigt, und Daten gehen verloren.

Header
Ein Bereich am Anfang (am Kopf) von Dateien, in dem grundsätzliche Informationen über die Datei gespeichert sind oder der Teil einer E-Mail oder einer Usenet-Nachricht, die Informationen über Inhalt, Absender und Datum gibt.

Hypertext
Hypertext zeichnet sich gegenüber normalem Fließtext durch Querverweise (Hyperlinks) zu andern Dokumenten oder Textstellen aus. Durch Anklicken einer markierten Textstelle oder anderer in den Text eingefügter Objekte wird automatisch das referenzierte Dokumente bzw. die entsprechende Textstelle angezeigt, oder eine Datei gedownloadet, oder ein anderes Programm gestartet.


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I

IDE
Abkürzung für "Integrated Drive Electronics". Beschreibt eine Festplatte mit integriertem Festplattencontroller.

Image
Englisch für Bild bzw. Graphik. Der Begriff wird auch verwendet, wenn ein Abbild einer Speichermedium oder auch nur einer Partition hergestellt wird.

Image Backup
Englische Bezeichnung für die komplette Datensicherung (z.B. auf einem Streamer), die spurweise und nicht Datei für Datei durchgeführt wird (siehe auch Datensicherung).

Image-File / Image-Datei
Das Image-File besteht aus den Daten, die auf eine CD oder DVD gespeichert werden sollen. Die Brenn-Software kann ein solches File anlegen. Das ist dann nützlich, wenn eine langsame Festplatte verwendet wird, die dem Brenner ansonsten keinen kontinuierlichen Datenstrom liefern kann. Vorteil: Alle Daten, die auf die CD-R übertragen werden sollen, befinden sich in einer Datei - unfragmentiert und bestens vorbereitet zusammen. Allerdings braucht das Image-File entsprechend viel Platz auf der Festplatte - im ungünstigsten Fall 650 MByte und mehr.

Implementation
Integration zusätzlicher Funktionen in vorhandene Anwendungen. Auch als Bezeichnung für das Installieren weiterer Software verstanden.

Inkompatibilität
Unverträglichkeit von Hardware- oder Softwarekomponenten.

Installation
Einbau und Einrichten von (weiteren) Hardwarekomponenten eines Computersystems.Kopieren von Software auf die Festplatte eines Computers und gleichzeitige Anpassung an den Betrieb des Systems.

Installationsprogramm
Spezielles Programm, das in der Regel mit der Software mitgeliefert wird und zuständig ist für das Kopieren von Software auf die Festplatte eines Computers. Außerdem nimmt es notwendige Anpassung an die vorhandenen Komponenten des Systems vor.

Interface
Englische Bezeichnung für Schnittstelle:
Anschlussmöglichkeit für Peripheriegeräte des Computers.
Schnittstelle zwischen Protokollen, Programmen, Diensten etc.


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K

Kompatibilität
Verträglichkeit von unterschiedlicher Hardware- und Softwarekomponenten.

IRQ
Abkürzung für "Interrupt Request" (Unterbrechungsanforderung). IRQ ist der Name für die Hardwareinterruptsignale, über die sich PC-Peripherieeinheiten (z. B. serielle oder parallele Anschlüsse) an den Prozessor wenden. Da Interrupts in der Regel nicht gemeinsam benutzt werden können, werden Geräten eindeutige IRQ-Adressen zugewiesen, über die sie mit dem Prozessor kommunizieren können. Peripherieeinheiten, die Interrupts verwenden, sind z. B. LAN-Adapter, Soundkarten, Scanneranschlüsse und SCSI-Adapter.

Kaltstart
Starten bzw. erneutes Starten eines Computers durch Einschalten des Netzteils. Siehe auch Warmstart.

Kernel
Der Kern des Betriebssystems, der für die Zuordnung von Ressourcen, Low-Level-Hardwareschnittstellen, Sicherheit und vieles mehr verantwortlich ist.

Komprimieren / Kompression
Verfahren, um Datenaufkommen unterschiedlicher Art zu reduzieren.

Konfiguration
Zusammenstellen eines PC-Systems.
Anpassung von Hardware und Software an die Gegebenheiten des vorliegenden Systems.

Konvertierung
Umformung / Umwandlung zwischen unterschiedlichen Dateiformaten, damit diese von anderen Programmen gelesen oder bearbeitet werden können.

Kopierschutz
Vorrichtung, die das unbefugte Kopieren von Programmen oder Daten unterbindet. Ein Kopierschutz kann durch spezielle Software oder Hardware (Dongle) realisiert werden.


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L

LAN
Abkürzung für "Local Area Network": lokal angelegtes Netzwerk. Im Gegensatz zu WAN, das überregional das Arbeitsstationen und Netzwerke verbindet. "Lokal" bezieht sich in diesem Sinne auf einen gemeinsamen Standort, wie beispielsweise ein Firmengelände oder einen Raum.

Laptop
Wörtlich: Auf dem Schoß. Computer, der so klein und leicht konzipiert ist, dass er wie eine Aktentasche transportiert und auf dem Schoß bedient werden kann. Der besonders flache Bildschirm bei den Laptops wird durch LCD-, DSTN-, HPA-, TFT-Technik oder Plasmabildschirm realisiert. Zwischenzeitlich wurde der Laptop durch das noch handlichere Notebook ersetzt.

Laufwerk
Gerät, das Speichermedien wie Disketten oder Festplatten beschreiben und lesen kann.

Lesekopf
Schreib-/Lesekopf zum Schreiben und Lesen von Daten auf Datenträgern.

(Hyper-)Link
Englische Bezeichnung für Verknüpfung oder Verbindung - Verbindung zu Daten, die sich in einem anderen Programm oder Dokument befinden. Diese interne Verknüpfung der Daten sorgt dafür, dass die Daten mit der Anwendung, in der sie ursprünglich erzeugt wurden, weiterbearbeitet oder automatisch aktualisiert werden können.

Link
Englische Bezeichnung für Verknüpfung oder Verbindung.
Bestandteil (Linker) des Kompilierens.
Interne Verbindung einer Arbeitsstation zum Server, damit ein Datenaustausch stattfinden kann.

Lizenz
Berechtigung zur Nutzung von Software. In der Regel wird die Lizenz mit dem rechtmäßigem Kauf von Software erworben.

Logfile
Datei, in der die Aktivitäten eines Computers protokolliert werden.

Login
Das Anmelden und das Authentisieren eines Anwenders in einem Netzwerk oder einem anderen Kommunikationssystem wie einem Online-Dienst: Die Login-Prozedur umfasst dabei den gesamten Vorgang vom Wählen der Telefonnummer des Online-Dienstes oder Internet-Providers über diverse Passwort-Abfragen bis hin zum geschlossenen Verbindungsaufbau. Gegenteil: Das Verlassen des Systems geschieht meist mit dem Befehl LOGOFF oder LOGOUT - manchmal auch mit QUIT.

Lokal
"Lokal" bezieht sich in diesem Sinne auf einen begrenzten Netzwerkstandort, wie beispielsweise ein Firmengelände oder ein Gebäude. Die Arbeitsstationen sind noch so nah am Server, dass die Verbindung über übliche elektrische Leitungen realisiert werden kann und nicht über das Telefonnetz oder über Satellit hergestellt werden muss.


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M

Magnetische Speicher
Datenträger, der das Speichern von Informationen über eine Magnetisierung ermöglicht.

Mainboard
Das "Herz" eines PCs. Es verwaltet die Systemressourcen (IRQs, DMA-Kanäle, E/A-Adressen), Kernkomponenten wie die CPU sowie den gesamten Systemspeicher. Auf dem Mainboard befinden sich die Anschlüsse für Erweiterungseinheiten wie Sound- und Netzwerkkarten oder Modems.

(Computer-)Maus
Eingabegerät, das von Hand auf dem Tisch geführt wird und entsprechend der Bewegung der Hand auf dem Bildschirm einen Cursor bewegt. An entsprechenden Positionen können mit den zusätzlich angebrachten Tasten Aktionen ausgelöst werden.

Menü
Eine mit Hilfe von Listen oder Schaltflächen dargestellte Ansammlung von Programmfunktionen.

Motherboard
Englische Bezeichnung für die Hauptplatine im Computer. Sie ist quasi die zentrale Bühne, auf der die weitere Hardware aufgebaut wird: die Speicherbausteine, die Grafikkarte, die CPU usw.


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N

Netz / Netzwerk
Verbund von Computern, die über verschiedene Leitungen verbunden sind und sich gemeinsame Ressourcen wie Daten und Peripheriegeräten teilen. Häufig steht in einem Netzwerk ein spezieller Rechner (Server) nur zur Datenverwaltung zur Verfügung, auf den alle anderen Arbeitsstation Zugriff haben.Man unterschiedet im Wesentlichen LANs, die "unter einem Dach" innerhalb von Firmen und Behörden eingesetzt werden, sowie WANs, die beispielsweise mehrere Filialen in verschiedenen Städten oder Ländern verbinden.

Notebook
Tragbarer Computer mit fast der Leistungsfähigkeit eines PCs. Notebooks haben eine Grundfläche von etwa einer DIN A4-Seite, einen flachen LCD-Monitor, ein Gewicht von weniger als 3 kg und können bei Bedarf auch über einen Akku betrieben werden. Das Notebook ist der Nachfolger des Laptops.

NTFS
Das Dateisystem von Windows NT (Windows NT File System).


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O

Operation
Englische Bezeichnung für "Anweisung" oder "Befehl".

Overhead
Englische Bezeichnung für die Überlastung eines Systems mit Aktionen, die die Produktivität verhindern.


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P

Partition
Einheit eines definierten Speicherbereichs einer Festplatte, die als eigenständiges Laufwerk angesprochen und behandelt werden kann.

Partitionstabelle
Eine 64 Byte große Datenstruktur, in der die Einteilung der Festplatte eines PCs in logische Bereiche, so genannte Partitionen, definiert wird. Aus der Partitionstabelle erfährt das Betriebssystem, wie die Festplatte eingeteilt ist. Für jede Partition auf einer Festplatte gibt es einen Eintrag in der Partitionstabelle. Die Tabelle wird immer im ersten physischen Sektor einer Festplatten gespeichert.

Patch
Ein Patch (englische Bezeichnung für "Flicken", manchmal auch "Bug fix" genannt) ist ein kleines Programm, das z.B. Bugs (Fehler) von in der Regel großen Anwendungsprogrammen repariert. Die meisten Patches werden von den Software- Herstellern auf ihren Web-Sites kostenlos zum Download angeboten. Da Patch-Programme nur in einen kleinen Teil des fehlerhaften Programmcodes eingreifen und kein komplettes Update sind, sind sie in der Regel nicht sehr umfangreich und somit auch in sehr kurzer Zeit downzuloaden. Oftmals werden Patches aber auch in die nächsten Versionen eines Programms eingebaut, damit fehlerhafte Programme, die nicht gepatcht wurden auch repariert werden.

Peripherie
Englische Bezeichnung für Umgebung. Gemeint sind an einen Computer angeschlossenen Geräte, wie Bildschirm, Tastatur, Datenträger, Drucker u.a.

Pfad
Ein Pfad zeigt die Stelle an, an der eine Datei auf der Festplatte gespeichert ist.

Platine
Kunststoffplatte, die mit elektronischen Bauteilen bestückt ist und deren Leitungen und Schaltkreise mit Hilfe eines speziellen Verfahrens aufgedruckt wurden.

Plug-and-Play (PnP)
Eine von Intel entwickelte Hardware- und Softwarespezifikation, die eine automatische Konfiguration eines PnP-Systems und eines PnP-Adapters ermöglicht. PnP-Karten besitzen keine Switches oder Jumper, sondern werden über das BIOS des PnP-Systems oder bei nicht PnP-fähigen Computern über die mitgelieferte Software konfiguriert.

POST
Abkürzung für "Power-on Self Test". Bei jeder Initialisierung eines PCs führt das BIOS eine Reihe von Tests durch, die unter dem Begriff POST zusammengefasst werden. Dabei werden alle primären Bereiche des Systems überprüft, einschließlich Mainboard, Videosystem, Laufwerke und Tastatur, um sicherzustellen, dass alle Komponenten betriebsbereit sind. Wenn in der POST-Phase ein Fehler erkannt wird, wird eine Folge hörbarer Signaltöne oder ein hexadezimaler Code an eine E/A-Schnittstelle ausgegeben.

Programmabsturz
Fehler in einem Programm, der dazu führt, dass ein Arbeitsschritt nicht zu Ende ausgeführt werden kann und auch keine weiteren Eingaben möglich sind. Das Programm kann nicht mehr ordnungsgemäß verlassen werden und gegebenenfalls zur Instabilität des Systems führen.

Protokoll
Ein Protokoll bezeichnet die Sammlung von Regeln für Formate und Arten der Datenübermittlung zwischen unterschiedlichen Rechnersystemen.

Prozessor
Auch Central Processing Unit oder CPU - zentrale Recheneinheit im Computer, die alle Rechen- und Steueroperationen übernimmt.


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R

RAID-System
Abkürzung für "Redundant Array of Independent Disks" oder "Redundant Array of Inexpensive Disks". Bei RAID-Systemen steht die Sicherheit von Festplatten-Daten im Vordergrund. Ein RAID-System ist in der Lage, Daten redundant zu speichern, also auf mindestens einer weiteren Festplatte nochmals abzulegen.

RAM
Abkürzung für "Random Access Memory" (siehe auch DRAM, SDRAM). Eine Datenspeichereinheit, bei der die Reihenfolge des Zugriffs auf verschiedene Adressen keine Auswirkung auf die Zugriffsgeschwindigkeit hat. Dadurch unterscheidet sie sich von Magnetplatten oder -bändern, bei denen der sequenzielle Zugriff auf Daten sehr viel schneller ist, weil für einen Zugriff auf nicht sequenzielle Adressen statt einer elektronischen Umschaltung physische Bewegungen auf dem Speichermedium erforderlich sind. Bei den heute eingesetzten RAMs handelt es sich in der Regel um Halbleiterbauteile mit integrierten Schaltkreisen, wobei zwischen statischen (SRAM) und dynamischen Speichern (DRAM) unterschieden wird.

Redundanz
Mehrfach vorhandene Informationen - (Nicht nur) in Netzwerken kann das Vorhandensein derselben Daten in unterschiedlichen Dateien bzw. der selben Dateien in unterschiedlichen Verzeichnissen oder Datenträgern schnell dazu führen,
  • dass nicht alle Daten / Dateien aktuell sind,
  • dass auf die falschen Daten zugegriffen wird,
  • dass neuere Informationen an verschiedenen Stellen eingetragen werden.
Auf jeden Fall sind redundante Daten zu vermeiden. Es sei denn, kontrollierte bzw. strukturierte Redundanz wird zu einem Bestandteil der Datensicherung - siehe auch: RAID (Redundant Array of Inexpensive Disks).

Remote
Englische Bezeichnung für z.B. "räumlich fern, (weit) entfernt; abgelegen, entlegen".

ROM
Abkürzung für "Read-Only Memory" (Nur-Lese-Speicher). Eine Datenspeichereinheit, in der bereits bei der Herstellung nicht veränderbare Daten gespeichert werden. Der Begriff bezeichnet in der Regel Halbleiterspeicher mit integrierten Schaltkreisen. Ein ROM ist immer ein nicht flüchtiger Speicher, d. h., sein Inhalt bleibt auch dann erhalten, wenn die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird (im Gegensatz zum RAM). ROMs werden u. a. als Speicher für die Basissoftware zum Booten des Systems (Firmware) in einem Computer eingesetzt.


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S

SCSI
Abkürzung für "Small Computer System Interface". Ein Standard, der das Anschließen mehrerer Geräte in einem so genannten Daisychain-Verfahren (Reihenschaltung) ermöglicht.

Schreib- / Lesekopf
Lesekopf bei Laufwerken zum Lesen oder Schreiben von Daten.

SDRAM
Abkürzung für "Synchronous Dynamic Random Access Memory" (siehe auch DRAM). Ein SDRAM ist auf Grund neuer Funktionen schneller als ein DRAM oder EDO-Speicher.

Sektor
Die Spuren auf einem Datenträger werden in Sektoren eingeteilt. Cluster bestehen aus 1 bis 64 Sektoren.

Sicherheitskopie / Sicherungsdiskette / Sicherungskopie
Kopien von Daten, Datenträgern oder Teilen von Datenträgern

Sicherungsdateien
Spezielle Dateien, die von Anwendungsprogrammen automatisch hergestellt werden und den Stand vor dem letzten Sichern einer Datei beinhalten. In solchen Fällen verfügt der Anwender über die aktuelle Version seiner Arbeit und die Vorversion. Sehr häufig haben Sicherungsdateien die Dateierweiterung BAK.

Software
Sammelbegriff für alle Arten von Computerprogrammen - also für Betriebssysteme, Utilities und Anwendungsprogramme.

Spiegeln
Herstellen eine kompletten Festplatten-Kopie.

Systemregistrierung
Enthält die Systemkonfigurationsdateien, in denen Windows 95, 98 und NT Einstellungen zu Benutzervorgaben, zur installierten Software und Hardware und zu installierten Treibern sowie andere Einstellungen, die für einen ordnungsgemäßen Betrieb von Windows erforderlich sind, speichern. Das System aktualisiert die Registrierung bei jedem Hinzufügen neuer Hardware oder eines neuen Programms. Eine fehlerhafte Registrierung kann schwerwiegende Systemfehler zur Folge haben.


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T

Tape
Englische Bezeichnung für "Magnetband".

Terminator
Terminatoren verhindern in einer SCSI-Kette eine Reflektion bzw. ein Echo von Signalen, die das Ende des SCSI-Busses erreichen. Bei Terminatoren handelt es sich in der Regel um Hardwareschaltungen oder Jumper.

temporäre Dateien
Zeitweilig nötige Dateien, in denen Daten bis zum Ende der Bearbeitung zwischengespeichert werden. Temporäre Dateien werden meist automatisch entfernt, sobald der Vorgang ordnungsgemäß beendet werden kann.

temporäres Verzeichnis
Verzeichnis für temporäre Dateien. Kann durch die Umgebungsvariable TEMP festgelegt werden.

Transfer
Englische Bezeichnung für Datenübertragung.


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U

Übertragungsprotokoll
Regelsystem für die korrekte Übertragung von Daten in der Datenfernübertragung und in Netzwerken (siehe auch Protokoll). Die einfachste Übertragungsart sendet / empfängt ASCII-Zeichen mit einem "Return" am Zeilenende. Das ist aber bei einer schlechten Leitung sehr störanfällig. Für die Übertragungen, die fehlerfrei sein müssen, gibt es Übertragungsprotokolle. Dabei werden die zu übertragenden Daten in Blöcke unterteilt, für die Prüfsummen gebildet werden, die wiederum auch an den Empfänger geschickt werden. Anhand dieser Prüfsummen wird der korrekte Datenfluss kontrolliert. Wenn Fehler auftreten, regelt das Übertragungsprotokoll zudem, wie der Fehler behoben wird.

Update
Englische Bezeichnung für Aktualisierung - neuere Version eines Programms / einer Software.

UUencode
Bei vielen Dateiformaten handelt es sich um 8-Bit-Formate (so genannte binäre Formate), d. h., die Basisinformationseinheit - ein Byte - besteht aus 8 Ein/Aus-Signalen. E-Mails haben jedoch ein 7-Bit-Format (oder Textformat), was die Übertragung von 8-Bit-Daten verhindert. Das Programm UUencode beseitigt diese Einschränkung, indem es 8-Bit- in 7-Bit-Daten konvertiert. Zu diesem Zweck werden alle Bits der Datei zu einem einzigen Datenstrom zusammengefasst und dieser dann in 7-Bit-Blöcke aufgeteilt. Die Daten werden dann als E-Mail versandt und müssen vom Empfänger mit dem Programm UUdecode wieder in das ursprüngliche Format umgewandelt werden.


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V

Virus
Ein Virus ist ein Programm, das mit der Absicht geschrieben wurde, ein Computersystem zu stören oder zu beschädigen. Ein harmloser Virus stellt möglicherweise nur ein kleines Ärgernis dar. Die meisten Viren beschädigen jedoch Dateien, die Registrierung oder sogar die Hardware. Viren sind sehr schwer zu finden, können auf einfache Weise verbreitet, aber nur mit großem Aufwand entfernt werden. Ein Computer kann mit einem Virus infiziert werden, wenn eine scheinbar normale Datei von einer Diskette kopiert oder aus dem Internet heruntergeladen wird.


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W

Warmstart
Das erneute Starten eines Systems durch einen Softwarebefehl statt durch Aus- und Einschalten des Netzteils. Siehe auch Kaltstart.


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Z

ZIP (Kompression)
Häufig verwendetes Format für gepackte Dateien.


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